Geflügelpestfälle häufen sich

In einer Putenmastanlage in Sachsen-Anhalt hat sich ein Ausbruch der hochpathogenen Geflügelpest bestätigt. Wie der Landkreis Börde gestern mitteilte, war ein Tierhalter im Ort Wieglitz betroffen. Medienberichten zufolge wurde dort bereits mit der Keulung des Bestandes von rund 20 000 Tieren begonnen und die üblichen Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen umgesetzt. "Alle Maßnahmen zielen darauf ab, die mögliche Ausbreitung der Geflügelpest zu verhindern. Die Gefahr von tiergesundheitlichen wie auch von wirtschaftlichen Folgen muss unterbunden werden", erklärte der Leiter des Veterinäramtes im Kreis Börde, Dr. Hans-Joachim Krohm.

Im März haben die Infektionen von Geflügelbeständen in Deutschland zugenommen. Vor gut einer Woche war das Vogelgrippevirus vom Typ H5N8 bei einem Putenhalter mit 10 000 Tieren im Landkreis Aurich festgestellt worden, Mitte des Monats bei einem kleineren Legehennenbetrieb im sächsischen Bad Lausick. Vor wenigen Tagen wurde zudem die Geflügelpest bei einer Ente in einem Tierpark im Landkreis Zwickau sowie bei zwei Mäusebussarden in Brandenburg diagnostiziert. AgE


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