Übertragung über importierte Lebensmittel bleibt unwahrscheinlich

Eine Übertragung des Coronavirus über importierte Lebensmittel ist nach aktuellem Kenntnisstand unwahrscheinlich. Darauf hat das Bundeslandwirtschaftsministerium heute hingewiesen. Bisher hätten sich keine Menschen über den Verzehr kontaminierter Lebensmittel oder durch importierte Bedarfsgegenstände mit dem neuartigen Coronavirus infiziert. Auch für andere Coronaviren seien keine Berichte über Infektionen durch Lebensmittel oder den Kontakt mit trockenen Oberflächen bekannt.

"Hauptgrund dafür ist die relativ geringe Umweltstabilität der Viren", erklärte Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner. Diese Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) gelte auch nach der jüngsten Veröffentlichung zur Überlebensfähigkeit der bekannten Coronaviren durch Wissenschaftler der Universitäten Greifswald und Bochum, wonach sich die Viren bei Raumtemperatur bis zu neun Tage lang auf Oberflächen halten und infektiös bleiben könnten.

Trotz dieser Entwarnung erinnert das Ministerium daran, beim Umgang mit Lebensmitteln die allgemeinen Regeln der Hygiene des Alltags wie regelmäßiges Händewaschen und die Hygieneregeln bei der Zubereitung von Lebensmitteln zu beachten. Da die Viren hitzeempfindlich seien, könne das Infektionsrisiko durch das Erhitzen von Lebensmitteln zusätzlich weiter verringert werden, so das Ministerium. AgE


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