Klöckner betont Beitrag innovativer Landtechnik zur nachhaltigen Agrarwirtschaft

Den Beitrag innovativer und digitalisierter Landtechnik zu einer nachhaltigen Agrarwirtschaft hat Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner hervorgehoben. Digitalisierung sei in der Landwirtschaft kein Selbstzweck, sondern helfe schon heute mit Sensoren bei der passgenauen Aussaat oder Düngung, stellte Klöckner beim traditionellen Max-Eyth-Abend am Rande der Agritechnica in Hannover fest. Neue Technologien trügen somit dazu bei, Zielkonflikte zwischen dem Umwelt- und Naturschutz und der Produktivität zu lösen.

Die moderne Landwirtschaft ist nach Klöckners Worten aber auf Breitband und eine schnelle Mobilfunkversorgung angewiesen. Die Standards 4G und perspektivisch auch 5G gehörten "an jede Milchkanne und an jede Ackerfurche". Damit die Zeit von Funklöchern und fehlendem Breitband in den ländlichen Räumen bald vorbei sei, werde das Bundeskabinett noch in dieser Woche die Mobilfunkstrategie der Bundesregierung beschließen. Zudem fördere das Bundeslandwirtschaftsministerium gezielt moderne Technologien und digitale Experimentierfelder.

Damit sollten auch Antworten auf aktuelle gesellschaftliche Fragen wie beispielsweise den Rückgang der Insektenpopulation gefunden werden betonte die CDU-Politikerin. Gleichzeitig will Klöckner die Verbraucher beispielsweise beim Ausbau der ökologischen Landwirtschaft und bei der Regionalvermarktung stärker in die Pflicht nehmen. Nötig sei ein neues "Landwirtschaftsbewusstsein". Wer "Bio" auf den Feldern wolle, müsse auch "Bio" kaufen, und wer mehr Tierwohl in den Ställen wünsche, müsse bereit sein, mehr dafür zu zahlen, so die Ministerin in Hannover. AgE


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