Lebensmittelpreise im September nur moderat über Vorjahresniveau

In Deutschland hat sich der Anstieg der Verbraucherpreise für Lebensmittel im vergangenen Monat deutlich verlangsamt. Nach den endgültigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) mussten die Konsumenten im September 2019 im Mittel lediglich 1,3 % höhere Preise für Nahrungsgüter zahlen als im entsprechenden Vorjahresmonat. Im August hatte sich das Plus noch auf 2,7 % belaufen, im Juli auf 2,1 %.

Unter dem Strich spürbar verteuert haben sich in den vergangenen zwölf Monaten allerdings Fleisch und Fleischwaren, und zwar im Mittel um 4,6 %. Die Verbraucherpreise für Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte legten durchschnittlich um 3,2 % zu. Dagegen verbilligten sich Speiseöle und -fette kräftig, nämlich im Mittel um 13,4 %. Für Obst war im Schnitt 0,9 % weniger zu zahlen, während sich Gemüse gegenüber September 2018 um durchschnittlich 1,2 % verteuerte.

Die gesamte Teuerungsrate bei den Lebensmitteln übertraf im Berichtsmonat die allgemeine Inflationsrate nur noch leicht, und zwar um 0,1 Prozentpunkte. Neben dem moderateren Anstieg der Nahrungsmittelpreise sorgte unter anderem die deutliche Verbilligung bei den Mineralölprodukten sowie bei Geräten der Informationsverarbeitung für das Abschwächen der Inflationsrate.

Im Vergleich zu August wurden Nahrungsmittel in Deutschland im Berichtsmonat im Mittel um 0,2 % preiswerter angeboten. Zu Buche schlug dabei insbesondere die Verbilligung von Gemüse um 2,5 %. Die Preise für Obst zogen dagegen um durchschnittlich 1,8 % an, die für Fleisch und Fleischwaren um 0,3 %. AgE


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