Bislang weniger Schweine geschlachtet

Erstmals in diesem Jahr lagen die monatlichen Schweineschlachtungen im August geringfügig über den Werten des Vorjahres. Allerdings ändert dies nichts an der insgesamt eher knappen Versorgungslage und den deutlichen rückläufigen Schlachtzahlen.
So kamen im Zeitraum von Januar bis August dieses Jahres rund 36,4 Mio. Schweine zur Schlachtung, das sind 3,4 % weniger als im Vergleichszeitraum von 2018. Im weiteren Jahresverlauf ist generell von einer ähnlichen Entwicklung auszugehen. Zwar nehmen das Angebot und die Schlachtzahlen in den letzten Monaten des Jahres wieder leicht zu, aufgrund des gesunkenen Viehbestands ist dennoch zu erwarten, dass die Zahlen unter dem Niveau des Vorjahres liegen.

Die aktuelle Situation wirkt sich dabei stützend auf den Schlachtschweinepreis aus. Auch wenn die Nachfrage der Schlachtunternehmen nach Schweinen nicht immer flott ist, bleibt das Angebot für den herrschenden Bedarf zumeist klein. Als direkte Folge lag die Preisempfehlung für Schlachtschweine zuletzt rund 2 Monate bei 1,85 EUR/kg. Nach zuletzt schwierigen Jahren können die Mäster damit wirtschaftlich arbeiten und sogar Gewinne erzielen. Dennoch dürfte sich der Strukturwandel in der Branche dadurch allenfalls leicht verlangsamen, die Zahl der bundesweiten Betriebe mit Schweine- oder Sauenhaltung geht immer weiter zurück. (AMI)


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