K+S erzielt deutliche Ergebnissteigerung aufgrund höherer Preise

Der Kali- und Salzhersteller K+S hat seien Erfolgskurs im zweiten Geschäftsquartal 2019 fortgeführt. Wie der Konzern heute berichtete, konnte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im Vorjahresvergleich maßgeblich aufgrund höherer Düngemittelpreise und Produktionssteigerungen um fast ein Viertel auf 130 Mio Euro gesteigert werden. Der Umsatz legte um 8 % auf 879 Mio Euro zu.

Im Jahr 2018 war das Unternehmen über weite Strecken durch niedrige Wasserstände an der Werra gelähmt. Zuletzt konnte an diesem Standort sowie für das Werk in Bethune jedoch von einem höheren Ausstoß berichtet werden. Auf die operativen Geschäftseinheiten bezogen meldete K+S für "Europe+" im Zeitraum April bis Juni 2019 gegenüber der Vorjahresperiode ein Erlösplus von 10 % auf 627 Mio Euro sowie einen Anstieg des EBITDA um 30 % auf 128 Mio Euro. In der operativen Einheit "Americas" wuchs der Umsatz um 5 % auf 251 Mio Euro, wohingegen das EBITDA um 37 % auf 14 Mio Euro schrumpfte.

Hinsichtlich der neu formierten Kundensegmente konnte der Konzern vor allem in der Sparte Landwirtschaft eine positive Zwischenbilanz ziehen. Höhere Preise und gestiegene Absatzmengen bedingten einen Umsatzzuwachs von 15 % auf 440 Mio Euro und eine Verbesserung des EBITDA um fast die Hälfte auf 95 Mio Euro. Im Bereich Industrie wurden 283 Mio Euro erlöst; das waren 2 % mehr als im Vorjahr. Das EBITA war hingegen laut Zwischenbericht um 8 % rückläufig; ein absoluter Betrag wurde nicht genannt.

Unterdessen führten gestiegene Preise, insbesondere für Wasserenthärtungssalze in Nordamerika, und positive Währungseffekte im Segment Verbraucher zu einem Aufschlag von 6 % auf 109 Mio Euro beim Erlös und von gut einem Fünftel auf 9 Mio Euro beim Ergebnis. Der Geschäftsbereich Gemeinden schneidet im zweiten Quartal laut Konzern üblicherweise schwach ab. So sank auch zuletzt der Umsatz, und zwar verglichen mit dem Vorjahr um 2 % auf 47 Mio Euro. Ein Fehlbetrag von 18 Mio Euro wurde für das EBITDA ausgewiesen.

Für das Gesamtjahr erwartet der Vorstandsvorsitzende Dr. Burkhard Lohr eine deutliche Ergebnissteigerung. Nach 606 Mio Euro im Vorjahr sollen zwischen 730 Mio Euro und 830 Mio Euro erzielt werden. AgE


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