Weitere polnische Agrarbetriebe betroffen

Die Kette von Infektionen mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in polnischen Agrarbetrieben reißt nicht ab und traf zuletzt wieder eine vergleichsweise große Herde. Die oberste Veterinärbehörde bestätigte gestern den 20. Seuchenfall bei Hausschweinen seit Jahresbeginn. Dabei handle es sich um eine Anlage in Masowien mit mehr als 3 300 Tieren, die nun umgehend zu keulen seien.
Wie die Behörde erläuterte, liegt der Hof in einer sogenannten Roten Zone, in der wegen eines hohen Infektionsrisikos bereits Einschränkungen beim Viehverkehr und verschärfte Auflagen bestanden hätten. In der Nähe des Betriebes habe es in den vergangenen Monaten immer wieder Funde von infizierten Wildschweinen gegeben, zuletzt im Juni in nur 1 km Entfernung zum betroffenen Stall. Der aktuelle Fall sorgt auch deshalb für Aufsehen, da sich unweit davon weitere große Schweinehaltungen befinden.

Zwei weitere ASP-Ausbrüche bei Nutztieren wurden von den Behörden in dieser Woche in der Wojewodschaft Lublin nachgewiesen. Insgesamt müssen hier im Rahmen der Seuchenbestimmungen 361 Hausschweine getötet werden. Beide Betriebe befinden sich in der Gemeinde Niemce, in der es bis dahin noch nicht zu Seuchenfällen bei Hausschweinen gekommen sein soll. AgE


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