Gerstenernte so gut wie gelaufen - jetzt geht es in den Weizen

Die Gerstenernte lieferte erfreuliche Ergebnisse, aber die Hoffnung auf eine ebenso positive Überraschung wird sich beim Weizen wohl nicht erfüllen. Nach Unterbrechungen durch Schauer geht es mit der Getreideernte jetzt zügig weiter, zumal für die kommende Woche wieder hochsommerliche Temperaturen angekündigt sind. Das dürfte den Getreidebeständen aber nicht mehr schaden, sondern die Abreife fördern und die Ernte vorantreiben. Die Wintergerstenernte läuft jetzt auch in Schleswig-Holstein, während bundesweit 80 % unter Dach und Fach sind. Dabei wurden unerwartet gute Erträge eingefahren. In Ostdeutschland ist ein hoher Schmachtkornanteil in Folge der Trockenheit erkennbar, hier ist auch häufiger das Naturalgewicht unzureichend. Darüber hinaus ist das Ergebnis mehr als zufriedenstellend. Das beruhigt die Marktteilnehmer, die sich mit Neugeschäft vorerst zurückhalten; Andienung auf Kontrakt steht im Vordergrund, darüber hinaus haben die gebotenen 133-155 EUR/t wenig Zugkraft, so dass ein Großteil vorerst eingelagert wird, das meiste wurde ohnehin lagertrocken gedroschen. Auf Großhandelsebene sind die Gebote für Futtergerste stabil bei 164 EUR/t franko Südoldenburg, westfälische Käufer zahlen 1 EUR/t mehr und franko Niederlande werden 175 EUR/t genannt. (AMI)


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