Sabotage am Schweinemaststall der Familie Röring: Polizei ermittelt

Nach dem gewaltsamen Eindringen Unbekannter in einen Schweinemastbetrieb und dem Erstickungstod von rund 900 Mastschweinen in Vreden ermittelt die Polizei nun in alle Richtungen. Wie Christian Röring, der Sohn des CDU-Bundestagsabgeordneten und Präsidenten des Westfälisch-Lippischen Landwirtschaftsverbandes (WLV), Johannes Röring, heute mitteilte, sind in einem von ihm betriebenen Maststall die Lüftungstechnik und Alarmanlage in der Nacht von Sonntag zu Montag außer Kraft gesetzt worden. Infolge der Manipulation seien die Be- und Entlüftung des Stalles nicht mehr funktionsfähig gewesen und die Tiere verendeten. Röring betonte, dass die Lüftungs- und Alarmanlage erst im Dezember 2018 von einer Fachfirma überprüft und für in Ordnung befunden worden sei.

Der Landwirt sprach von einem „in vielfacher Hinsicht sehr bedrückenden Vorfall“ und hofft auf rasche Aufklärung. Medienberichten zufolge beläuft sich der Schaden auf schätzungsweise rund 100 000 Euro. Neben der Polizei wurde auch das zuständige Veterinäramt des Kreises Borken eingeschaltet. Vor Weihnachten hatte es einen ähnlichen Fall in Gülzow in Mecklenburg-Vorpommern gegeben. Einbrecher hatten dort die Stromversorgung gekappt. Mehr als 400 Ferkel erstickten. AgE


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