CDU hält an Biokraftstoffen mittelfristig fest

Biokraftstoffe sind aufgrund ihres hohen CO2-Minderungspotentials nach wie vor für den Klimaschutz im Verkehrssektor - zumindest als Übergangslösung - notwendig. Diese Auffassung vertritt der Bundesvorstand der CDU, der ein vom niedersächsischen Landesvorsitzenden Bernd Althusmann und dem baden-württembergischen Landeschef Thomas Strobl erarbeitetes Konzept zur "Mobilität der Zukunft" vorgestellt hat. Demnach bietet die Förderung innovativer Produktionstechnologien zur Herstellung von Biokraftstoffen aus Reststoffen und Abfällen zusätzliches Potential.
Die CDU will laut dem Konzept die Perspektiven für Biokraftstoffe daher mittelfristig erhalten, indem höhere Beimischungen erneuerbarer Kraftstoffe ermöglicht und die Treibhausgas-(THG)-Minderungsquote schrittweise angehoben werden. Damit werde ein Wettbewerb um die effizientesten und nachhaltigsten Biokraftstoffe ausgelöst und das Potential für Biokraftstoffe aus nachhaltig erzeugten, heimischen Rohstoffen erhalten, heißt es in dem Papier.
Verhindert werden müssen laut dem Konzept der Christdemokraten hingegen negative Landnutzungsänderungen in anderen Herkunftsregionen durch Importe. Für Biokraftstoffe sollten kein Regenwald gerodet werden oder andere wertvolle Biotope verlorengehen, so der CDU-Bundesvorstand. AgE


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